Vorsorge1998 hat das Prostatakarzinom in Deutschland den Lungenkrebs als häufigsten bösartigen Tumor bei Männern abgelöst. 2008 stand es mit 27,2% (etwa 70.800 Fälle) an der Spitze der Krebsneuerkrankungen, noch vor Dickdarmkrebs (14,6%, ca. 38.000 Fälle) und Lungenkrebs (13,3%, ca. 34.600 Fälle). Es stellt die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache der Männer dar.

Mit der Tastuntersuchung im Rahmen der gesetzlichen Früherkennungsuntersuchung kann ein Teil der Krebserkrankungen entdeckt werden. Leider ist der Krebs, wenn er bereits tastbar ist, oft schon weiter fortgeschritten.

Es ist daher empfehlenswert, zur Ergänzung der Tastuntersuchung die Messung des PSA-Wertes (prostataspezifisches Antigen) im Blut und eine Ultraschalluntersuchung der Prostata vom Enddarm aus (transrektaler Ultraschall) durchzuführen. Durch die Kombination dieser drei Methoden (Tastbefund, PSA-Wert und transrektaler Ultraschall) können viele Prostatakarzinome in einem frühen und heilbaren Stadium entdeckt werden.

Als ergänzende Untersuchungen, besonders bei weiter bestehender Unsicherheit nach bereits erfolgter Entnahme von Gewebsproben, werden in dieser Praxis die Real-Time-Elastographie der Prostata und der PCA-3-Test angeboten.

Eine Prostatakrebsvorsorge soll nach den neuesten Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie bereits ab dem 40. Lebensjahr empfohlen werden.

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